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Hexenjagd

Das Oberstufentheater der LuO präsentiert 'Hexenjagd' von Arthur Miller. Am 15., 16. und 17. Februar, jeweils um 20:00 auf der Mensabühne.
Wir laden Sie/euch herzlich ein!

Hexenjagd

„Hexenjagd“ spielt im Jahr 1692 in Salem, einer Gemeinde im heutigen US-Bundesstaat Massachusetts.

In dem kleinen Städtchen Salem überrascht der Pfarrer Samuel Parris seine Tochter Betty, seine Nichte Abigail Williams und weitere Mädchen bei einem okkulten Ritual im Wald.

Einige der Kinder scheinen sich nicht von dem Schock der Entdeckung zu erholen. Sie werden ohnmächtig oder krank, was sie aber nur vortäuschen, um sich selbst zu schützen. Da die „Krankheiten“ der Kinder von Ärzten nicht zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Teufelsbeschwörung und Hexerei.

Pastor Parris beauftragt Pastor Hale, einen Teufelsspezialisten, der Krankheit seiner Tochter auf den Grund zu gehen. Die Mädchen, allen voran Abigail, merken sehr schnell, dass sie selbst der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen, sie zu ihrem verbotenen Tun getrieben zu haben. Sie nennen wahllos Namen von Gemeindemitgliedern, die angeblich mit dem Teufel im Bund stehen, und das Verhängnis nimmt seinen Lauf…

Arthur Millers Drama basiert auf tatsächlichen Ereignissen er verwendet die Namen existierender Personen. Die damaligen Bewohner von Salem waren Nachfahren der Pilgrim Fathers, englische Puritaner, nach deren Glaubenslehre das das Leben kein Vergnügen, sondern harte Arbeit war. Jegliche Vergnügung wie Feiern, Tanzen oder Romanlektüre waren verboten.

Die Mädchen, die teilweise nackt im Wald tanzten, wussten, dass ihr verbotenes Tun harte Strafen nach sich ziehen konnte. So täuschten sie Anfälle vor, um der Bestrafung zu entgehen, und als das Gerücht von Hexerei aufkam, waren sie froh, die Schuld auf andere abwälzen zu können. Die Dorfbewohner, beständig in Angst vor einer Bedrohung ihrer religiösen Gemeinschaft, waren wiederum froh, eine Erklärung für die mysteriösen „Krankheiten“ ihrer Kinder gefunden zu haben.

150–300 Personen wurden auf die Aussagen der Mädchen hin verhaftet, 30 davon zum Tode verurteilt. 19 wurden gehängt, einer zu Tode gefoltert, vier starben im Gefängnis. Etliche legten ein Geständnis ab, um ihr Leben zu retten. Die anderen wurden später begnadigt, nachdem der Gouverneur aufgrund zunehmender Kritik an der Beweisführung ein neues Gericht einberufen hatte.

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